17. Odenwälder Lammwochen 2010
 

Bei den Odenwälder Lammwochen
„wie im Schlaraffenland“

Festlicher Abend in Rimbach: Gastronomische Aktion mit Majestäten und Musik gestartet – Schäfer und kreative Köche im Einklang

 



Mit einem Stelldichein regionaler und überregionaler Prominenz sind am 08. April 2010 im Odenwald-Gasthaus „Zum Kreiswald“ in Rimbach die 17. Odenwälder Lammwochen eröffnet worden. Die Köche ließen sich dabei gern auf die Finger schauen wie hier von einigen königlichen Hoheiten und (in der Bildmitte von links) dem Ersten Beigeordneten des Odenwaldkreises Detlev Blitz, dem Bergsträßer Landrat Matthias Wilkes und dem Regierungspräsidenten Johannes Baron.

Mit einem Primasecco von der Bergsträßer Winzer eG mit Kreis-wälder Quittenlikör, begleitet von milder Abendtemperatur auf der Terrasse des Odenwald-Gasthauses „Zum Kreiswald“ in Rimbach, startete am 08. April 2010 die offizielle Eröffnung der 17. Odenwälder Lammwochen. Mit vielen königlichen Hoheiten – landesweit als Repräsentantinnen für die Vermarktung so unterschiedlicher Produkte wie Kartoffeln, Äpfel, Milch und Wein unterwegs – kamen rund 60 Leistungsträger des regionalen und überregionalen öffentlichen Lebens zusammen, um „den Odenwald zu genießen“, wie es der Standort-Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer auf den Punkt brachte. Da hatte er schon die Worte des Regierungspräsidenten Johannes Baron gehört, der mit lockerem Lächeln bekundete, gern in den Odenwald zu kommen, wo er sich mitunter „wie im Schlaraffenland“ fühle.

Barons dickes Lob galt der gastronomischen Gemeinsamkeit, die das Fundament des Erfolges für Aktionen wie die Lammwochen oder (alljährlich im Herbst) die Kartoffelwochen bildet. „Sie nutzen den Odenwald als verbindenden Begriff“, sagte der RP, und sah dies als vorbildhaft für vergleichbare Regionen mit mehreren nah’ beeinander liegenden Landkreisen, die solche Wege (noch) nicht gehen. Für die Gastronomen selbst sprach der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Armin Treusch, der die Kreativität der Küchenmeister als das entscheidende Erfolgs-Element unterstrich. Zur Speisenfolge des vom „Guggugg“ aus Reinheim-Spachbrücken (Jürgen Poth) musikalisch im singenden Wechsel zwischen Dialekt und Hochdeutsch untermalten Gala-Abends merkte Treusch an, die Köche hätten sich vor allem von jenen Prominenten-Rezepten inspirieren lassen, die in der von der freien Journalistin Martina Emmerich gestalteten Informantionsbroschüre festgehalten sind.

Das Programm eröffnet hatte der Erste Beigeordnete des Odenwaldkreises Detlev Blitz in Vertretung des auf Dienstreise befindlichen Landrats Dietrich Kübler. Über den Willkommensgruß an den „hier in Rimbach zuständigen Landrat“ Matthias Wilkes vergaß er nicht, jenen Mann zu würdigen, ohne den es weder Kartoffel- noch Lammwochen gäbe – Horst Schnur, Landrat des Odenwaldkreises von 1991 bis 2009. Diese Aktionen hätten sich zu bleibenden Beispielen dafür entwickelt, wie aus anfangs fast mit Argwohn betrachteten Ideen nachhaltig wirkende Taten gedeihen. Sie kommen längst auch den Odenwälder Schäfern zugute, wie deren Vorsitzender Harald Brandel bestätigte.

Matthias Wilkes nutzte die Gruß-Gelegenheit zu einer umfassenden Werbung für den mittlerweile auf nicht weniger als 125 Kilometer Länge gewachsenen Wanderweg „Nibelungensteig“ und den Unesco-Geopark Bergstraße-Odenwald und sparte nicht mit Anerkennung für den Treffpunkt der Lammwochen-Eröffnung 2010, den er als „Flaggschiff“ für die heimische Gastronomie hervorhob.
Die Frage danach, was das Besondere am Odenwälder Lamm sei, wusste der zweite Vorsitzende des Schäfervereins Odenwaldkreis, Bernd Keller, mit klugen Worten zu beantworten. Selbst Armin Treusch staunte über Kellers Anmerkungen zur Natur der Schafe und zur Esskultur als einem sinnlichen Erlebnis. Nochmals an die Gäste gewandt sagte der Gastronom: „Sie sehen wie wichtig es ist, solche Aspekte in die Öffentlichkeit zu bringen“.

Kurze Ausführungen seitens der Odenwälder „Slow-Food“-
Organisation durch Horst Avemarie – „Wir wollen wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen, wir wollen sie gut, sauber und
zu einem fairen Preis“ – ergänzten die Reihe der informativen Beiträge ebenso wie die Vorstellung der Majestäten durch die Odenwälder Kartoffelkönigin Barbara I. Sie rief den ehemaligen Odenwälder Landrat als „den Spezialisten für königliche Hoheiten“ zu Hilfe, und Horst Schnur ließ sich nicht zweimal bitten, die begehrte Interview-Runde zu moderieren. Anrührend für alle verabschiedete sich Hessens noch bis Juni amtierende Milchkönigin Melanie Reuße (Guxhagen-Büchenwerra) vom Odenwald: „Hier fühle ich mich wie zu Hause“, sagte sie, die nie den weiten Weg vom heimischen Bauernhof ins südlichste Hessen gescheut hatte und sich dieser Region mittlerweile besonders verbunden fühlt – auch dank der Freunschaft zur „Kollegin“ Barbara und deren Prinzessin Melanie Haas.

Nach der Vorstellungsrunde für die tüchtigen Kräfte aus Küche und Service, die ein vortreffliches Team gebildet und ein stattlich-schmackhaftes Menü gezaubert hatten, klang die Lammwochen-Eröffnung mit einem starken Schmankerl aus: Edelbrenner Gerhard Fritz und Lebensgefährtin Heidi kredenzten hochprozentige Kostproben wie einen „Brand vom Schmucker-Bio-Pils“.

Die 17. Odenwälder Lammwochen laufen in 27 gastronomischen Betrieben der Region bis zum Sonntag, 25. April 2010. Die Lammwochen-Broschüre 2010 kann angefordert werden bei der

Odenwald Tourismus GmbH
Markplatz 1
64720 Michelstadt,
Telefon 06061 96597-0
Fax 06061 96597-20
E-Mail: tourismus@odenwald.de
Informationen im Internet: www.lammwochen.de

Eröffnung der Odenwälder Lammwochen 2010 im
Odenwald-Gasthaus „Zum Kreiswald“ in Rimbach:

Das Appetit-Häppchen

Odenwälder Flammkuchen.

Das Menü vom Lamm:

Lammrücken im Speckmantel und Lammleberstrudel mit buntem Frühlingssalat.

Leicht gebundene Lammkraftbrühe mit Bärlauchwickel.
Maultaschen vom Lamm in Minz-Joghurt.

Odenwälder Lammkeule in Bockbiersoße, mit Frühlingsgemüse und Dippekuche.

Bauernhofeis „Kriemhild und Nibelungen“ mit Zimtflädle und Rhabarber-Chutney.

In Küche und Service mitwirkende Gastronomiebetriebe:

Die Odenwald-Gasthäuser „Zum Kreiswald“ (Rimbach-Kreiswald), „Zum Löwen“ (Brombachtal-Langenbrombach), „Mümlingstube“ (Erbach), „Dornrös’chen“ (Höchst-Annelsbach), „Johanns-Stube“ und Restaurant „Treuschs Schwanen“ (Reichelsheim) sowie die Speisegaststätte „Breuberger Stuben“ (Breuberg-Sandbach).

Sponsoren:

Odenwald-Gasthaus „Zum Kreiswald“ ( Rimbach-Kreiswald), Apfelwein- und Obstwiesenroute Odenwald e. V., Bergsträßer Winzer eG (Heppenheim), Weingut Adam Müller (Leimen), Pfungstädter Privatbrauerei (Pfungstadt), Schäferverein Odenwaldkreis, Privat-Brauerei Schmucker (Mossautal), Sparkasse Odenwaldkreis, Odenwald-Quelle (Heppenheim), Odenwald-Tourismus-GmbH, Odenwälder Winzergenossenschaft eG (Groß-Umstadt), Volksbank Odenwald eG..

>> Liste der teilnehmenden Restaurants

 
     
 
 


 
 
 
       
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